Exkursion Cecilienhof Januar 2018

Geschichtsunterricht einmal anders

Am 23.01.2018 und 25.01.2018 haben wir, die 10. Klassen des Kant-Gymnasiums Teltow, das Schloss Cecilienhof in Potsdam besucht. Zuvor hatten wir den Zweiten Weltkrieg und die Neuordnung Europas in der Potsdamer Konferenz thematisiert, indem wir sie in einem  Rollenspiel nachempfunden haben.

Aufgrund einer tollen Führung durch die historischen Räume, die weitestgehend noch im Original erhalten sind, konnten wir interessante Eindrücke gewinnen und die Tragweite der Konferenz greifbarer werden lassen. Wir erfuhren auch Hintergründe und konnten so unser Wissen vertiefen. Unser Guide lockerte die Führung durch die eine oder andere lustige Anekdote über die Konferenzteilnehmer auf. Abschließend haben wir uns einen Film angeschaut, der alle Informationen bildlich zusammengefasst hat. Deutlich wurde darin auch, dass sich im Sommer 1945 der Kalte Krieg schon anbahnte.

Der Ausflug war letztlich ein gelungener und weil anschaulicher Abschluss für unsere Unterrichtseinheit zum Zweiten Weltkrieg und der Potsdamer Konferenz.

Damaris Grootonk (10b).

Rom mit dem 12er LK-Geschichte

Für uns als Geschichtsleistungskurs ging es nach Italien in das weltbekannte antike Rom. Da wir es kaum erwarten konnten, flogen wir bereits am Sonntag, den 20. September. Einerseits wurde unsere Vorfreude bereits am Flughafen getrübt, da wir eine Stunde länger am Flughafen warten mussten. Andererseits soll man immer die schönen Dinge im Leben betrachten, weshalb wir einen fantastischen Sonnenuntergang über den Wolken genossen.

Nachdem wir endlich in unserem Hotel angekommen waren, inspizierten wir unsere Unterkunft, die Mädchen wohnten mit Frau Bülow wie in einer WG und die Jungen wurden auf der anderen Straßenseite mit Herrn Wilkening in einem eher spärlich eingerichteten Zimmerchen einquartiert.

Nach der ersten kurzen Nacht freuten sich alle auf ein leckeres Frühstück, es folgte für jeden ein Croissant und ein Getränk.

Nach diesem spärlichen Frühstück sind wir zunächst alle gemeinsam auf eigene Faust durch Rom gelaufen und haben uns an einigen Orten, wie der Spanischen Treppe oder dem Trevi Brunnen, von unseren Mitschülern etwas über die Geschichte erzählen lassen, bevor wir uns am Colosseum mit einer Stadtführerin trafen. Diese zeigte uns voller Begeisterung das Forum Romanum, den Ort um den Rom entstand, und das weltbekannte Colosseum. Dieser erste sonnige Tag endete mit der Erkenntnis, dass man in Rom sehr viel laufen kann, was unsere Füße mit ca. 20 km an diesem Tag zu spüren bekamen.

Um uns etwas Entspannung zu gönnen, haben wir am nächsten Tag den Strand von Ostia besucht. Der strahlende Sonnenschein und das blaue Wasser luden zum Baden und Ausruhen ein. Wer sich dennoch sportlich betätigen wollte, spielte eine Runde Volleyball. Um dennoch etwas Kultur zu erleben, besuchten wir eine Ausgrabungsstätte in Ostia und ließen uns von einem Amphitheater beeindrucken.

Nachdem wir uns am Strand erholt hatten, folgte am Mittwoch eine von unseren Mitschülern organisierte Illuminati – Tour. Wir besuchten einige markante Kirchen und Schauplätze des Films, um uns einen eigenen Eindruck zu verschaffen . Einer der beeindruckendsten Orte war der Petersplatz mit dem Petersdom. Die Vorstellung, dass dort 60.000 Menschen Platz haben, um dem Papst zu lauschen, ist beachtlich.

Den einmaligen Ausblick über Rom genossen wir von der Engelsburg. Bei anhaltend gutem Wetter schauten wir über den Tiber und die Stadt lag uns zu Füßen.

Auf dem Weg zum Pantheon zog sich der Himmel leider etwas zu, sodass wir uns nach einem Blick in das antike Bauwerk  schnell ein Restaurant suchten, um nicht unnötig nass zu werden. Aufgrund des zuvor schönen Wetters hatten viele keine Jacke dabei. Aus diesem Grund musste der geplante Blick über Rom bei Nacht leider ausfallen und wir sind auf direktem Weg zurück ins Hotel gefahren. Unserer Körper  dankten es uns, da wir fast 10 Stunden an diesem Tag durch Rom unterwegs gewesen waren.

Bereits am Donnerstag machten wir uns auf die Rückreise. Pünktlich um 9:30 Uhr wurden wir von einem Bus abgeholt und zum Flughafen gebracht, wo dann auch unser Flug zeitnah startete.

Alles in allem war es eine sehr gelungene wunderschöne Kursfahrt.

 

Anne P.

Königlicher Besuch am Kant September 2015

„Wer ist denn das?“ hörte man zahlreiche Schüler in den Gängen tuscheln, während andere stutzten, um daraufhin das Gespräch mit dem Mann zu suchen. Die gedanklichen Fragezeichen über den Schülerköpfen lösten sich allmählich auf, als sich „Seine Königliche Majestät“  vorstellte. Es handelte sich keineswegs um Napoleon, auch dieser Name kursierte kurzzeitig im Raum, sondern Friedrich II. von Preußen gab sich kurzerhand die Ehre. Nach einer kurzen Besichtigung des Gebäudes, begab sich „Seine Königliche Hoheit“ in den Klassenraum der 8d.
Dort angelangt, erzählte Friedrich II., der im sterblichen Leben Hermann Lamprecht heißt, in blumigen Worten und mit preußischem Zungenschlag von seiner schwierigen Kindheit, der Liebe zur Musik und dem facettenreichen Leben am Hofe von Schloss Sanssouci. Die großen Schüleraugen ließen das Interesse an den ausgeschmückten Erzählungen erkennen, zumal man diesen Herren wenige Tage zuvor im Geschichtsunterricht in der Theorie besprochen hatte. Die Unterrichtsstunde verging für alle Schülerinnen und Schüler letztlich wie im Fluge und „Ihre Königliche Hoheit“ wurde mit dem ihm gebührenden Applaus verabschiedet.

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Geschichte erleben und nicht erlesen - Mit dem GK 11 durch das historische Berlin - Juni 2015

Am Donnerstag, den 4.6. vergaßen wir Ihnen zu Texten. Deshalb wart ihr verwundert über unsere Ankunftszeit - dass tut uns wirklich Leid!

Der Trupp bereit mit Herrn Wilkening zu spazieren! Also auf ins DHM - es wird viel passieren.
 Historische Quellen weit und breit, die Aufgaben zu erledigen, eine Kleinigkeit. 90 Minuten voller Information, da verzichtet man doch gerne auf den Berliner Dom. Danach gibt es eine kleine Mittagspause, noch will keiner nach Hause! Währenddem wurden 3 abgefragt - 2 bestanden, einer versagt

Zum Schluss ging's ins Mediencenter für deine Schriften, sie werden uns zum Lernen anstiften.
Die Exkursion neigt sich dem Ende. Alle klatschen in die Hände Es hat uns allen sehr gefallen und wir hoffen, dass wir Geschichte jetzt schneller schnallen.

Fabian N. & Lenard W.

Der Geschichtsleistungskurs 11 besucht die Gedenkstätte für Opfer der politischen Gewalt in der Potsdamer Lindenstraße

Historische Zusammenhänge lassen sich nicht nur aus dem (Lehr-)Buch erschließen, vielmehr entwickelt sich ein fundiertes Geschichtsbewusstsein erst dann, wenn man sich die Rahmenbedingungen für menschliches Handeln und Leiden vor Ort bewusst macht. Eingebettet in die Zusammenhänge des Unterrichts, traten die Zwölftklässler vom Leistungskurs Geschichte am 11. Dezember ihre Reise in die Vergangenheit an. Das Ziel war die „Gedenkstätte für Opfer von politischer Gewalt im 20. Jahrhundert“ in der Potsdamer Lindenstraße. Dort angekommen, waren alle Schüler vollends überrascht, dass mitten in der Innenstadt eine derartige Institution über Jahrzehnte hinweg existierte. Die nächste Überraschung ließ aber nicht lange auf sich warten, denn nach der gemeinsamen Anreise schlüpfte Niklas Rietz in die ungewohnte Lehrerrolle. Im Zuge seines obligatorischen Leistungsnachweises führte er den Kurs durch die bedrückenden Räumlichkeiten, die gleichermaßen von der Stasi und dem KGB als Gefängnis genutzt wurden. Dank einer guten Vorbereitung informierte er seine Mitschüler über zahlreiche Facetten dieser historischen Stätte und es gelang ihm, sie nachdenklich werden zu lassen, über das, was sich im Schulalltag nur über Quellen aneignen lässt.

 

Jens Segebrecht

Potsdam, Oktober 2014

SchülerInnen entwerfen ein Denkmal „Der 17. Juni 1953“

Ein Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem
Immanuel-Kant-Gymnasium in 14513 Teltow

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Projektinitiatoren: Die Stadt Teltow

Projektleitung:

  • künstlerisch-technische Beratung: Torsten Theel (Hofschmiede Dahlem)
  • historische und pädagogische Beratung: Gregor Wilkening (Immanuel-Kant-Gymnasium)

Teilnehmende Schülerinnen und Schüler:

Kira Fischer, Norbert Guratzsch, Marie Maye, Lena Ritz, Hannah Schubert, Loreen Westphal, Ivo Tittmann

Historische Grundlagen

Sucht man nach den historischen und politischen Ursachen des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR am 17. Juni 1953, wird man keineswegs bei den Ereignissen des 16. Juni 1953 oder den Geschehnissen rund um die Gründung zweier deutscher Staaten fündig. Der Volksaufstand, der in der noch sehr jungen ehemaligen DDR fast vorzeitig zu deren Ende geführt hat, ist ein Musterbeispiel für die  komplexen Zusammenhänge historischer Ereignisse und ihrer Deutung.

Umso größer war die Herausforderung, die 7 Projektteilnehmer der Klasse 9a des Immanuel-Kant-Gymnasiums für diese Thematik historisch zu sensibilisieren.

Die Annäherung an die Thematik erfolgte über eine vielseitige methodische Aufbereitung der deutschen Geschichte von 1913 bis zur Gründung der DDR. Das Motto lautete hier: „Geschichte erleben und nicht erlesen“.

Die Auseinandersetzung mit Zeitzeugen ermöglichte den Schülerinnen und Schülern Fragen an die Vergangenheit zu stellen – die Antworten gaben dem Projekt schlussendlich die entscheidende Richtung – eine lokale Geschichte.

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Auf dem Weg zu einem zeichnerischen Entwurf

Ein ganz besonderer Anspruch lag bei der künstlerischen Umsetzung des Projekts. Wie entsteht aus der erzählten Geschichte ein konkreter Gedanke und wie kann ich diesen zeichnerisch interpretieren? Hierzu wurde an jede historische Sequenz, eine Zeichnerische angehängt.



Die Lokale Geschichte: „Teltow am 17. Juni 1953“

Das Streikkomitee, bestehend aus  Männern des VEB Dralowid, wurde am 17. Juni von der kasernierten Volkspolizei nach Potsdam abtransportiert. Zur „Freipressung“ der Gefangenen  stellten die Arbeiterinnen des Betriebes der politischen Führung ein Ultimatum.1

Dieses menschliche und sehr mutige Verhalten der damaligen werktätigen Frauen von Teltow  steht symbolisch für Stärke durch Zusammenhalt und den gemeinsamen Glauben an die Durchsetzung der Forderungen zur Überwindung des Machtapparates.

Diese Situation als mahnendes Beispiel darzustellen, war Anliegen unserer abstrahierten Ideen.

Gregor Wilkening

1 http://www.17juni53.de/karte/potsdam/teltow_schnell.pdf (30.5.2010).

weitere Bilder

Galerie: SchülerInnen entwerfen ein Denkmal

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