Kursfahrt Hamburg 09/2017

Kursfahrt Hamburg

Die 12 c, der Tutorenkurs von Frau Sauer besichtigte die Hansestadt Hamburg in der Woche vom 18.09.-22.09.2017<Im Vordergrund der Fahrt stand der geografische Aspekt, deshalb gab es viele Stadtwanderungen und Führungen. Der Vergnügungsfaktor wurde nicht vernachlässigt. Auf dem Programm stand auch der ‚Dialog im Dunkeln‘, die Simulation des Lebens eines Blinden. Und natürlich lernten wir auch Sankt Pauli kennen. Auch das selbstständige Erkunden er Hauptstadt hat viel Spaß gemacht. Es war eine beeindruckende Kursfahrt.

Leonard Hannen (12c)

 

Exkursion zur Europastadt Görlitz Oktober 2014

Am 16. Oktober fand unter der Leitung von Herrn Jagst die Große geographische Exkursion in der östlichsten Stadt Deutschlands statt. In Görlitz und in der eigenständigen Stadt Zgorzelec in Polen. Görlitz liegt im ehemaligen preußisch-niederschlesischen Teil der Oberlausitz am westlichen Ufer der Lausitzer Neiße. Die ehemaligen Stadtteile am östlichen Flussufer bilden seit 1945 die polnisch verwaltete Stadt Zgorzelec.Görlitz und seine polnische Schwesternstadt Zgorzelec präsentieren sich als eine Europastadt. Der Grundkurs, der Leistungskurs und zwei weiteren Lehrern, verbrachten den Tag in Görlitz und lernten die Stadt aus einem neuen Blickwinkel kennen. Herrn Jagst übernahm die Exkursionsleitung und führte uns den ganzen Tag über durch die Stadt. Wir begonnen mit dem alten Bahnhof in Görlitz der die Strecken Berlin, Dresden, Zittau und Breslau miteinander verknüpft. Als alle oben auf den Bahnstiegen angekommen waren, sahen wir weder Menschen noch Züge, der Bahnhof war leer. Unser Exkursionsleiter erklärte uns, dass der Bahnhof Görlitz ein bedeutender Knotenpunkt im deutschen Fernverkehr war, jedoch als die Ostgrenze an Oder und Neiße verschoben worden waren, kam es zu einem enormen Bedeutungsverlust. Als wir den Bahnhof verließen gingen wir in die Stadt hinein und sahen viele leerstehende Häuser und Wohnungen. An Mehrgeschosshäusern hingen große Plakate, mit sehr niedrigen Mietspeisen. Diese Preise kommen zustande, da die Stadt an einem hohen Bevölkerungsverlust leidet. Mit der Wiedervereinigung kam die Marktwirtschaft, die Industrie brach weg, damit die Arbeitsplätze — und vor allem die Jungen und gut Ausgebildeten nahmen reißaus. Doch viele Senioren zogen in die Stadt hinein, um ihren Lebensabend bei günstigen Lebenshaltungskosten zu genießen. Außerdem wurden viele Straßen aufgerissen und erneuert. Wir sahen uns eine alte Fabrik von außen an, die anderen Fabriken die damals rund herum standen , sind heute abgerissen und es wurden neue Mehrgeschosshäuser auf dieser Fläche gebaut. Die Fabrik sah von außen sehr marode und heruntergekommen aus. In der teuersten und „schönsten“ Straße in Görlitz , wo die Mietpreise höher , aber verhältnismäßig für Berlin, München oder andere Großstädte , dennoch bezahlbar waren , wurden große Sanierungsarbeiten vorgenommen und die Altbauhäuser strahlten in neuen Fassaden , neuen Fensterrahmen und neuen Farben. Diese Straße, bzw. dieses Wohngebiet, ist nicht sehr weit von der Innenstadt entfernt und am Ende der Straße gibt es eine kleine Parkanlage, in der man sich früher Präsentierte wenn man mit seiner Frau/Mann einen Spaziergang machte. Die Parkanlage ist sehr grün gestaltet, mit Blumen die sorgfältig eingepflanzt wurden und dem Rasen , der stets immer sehr gepflegt aussieht. Die Innenstadt grenzt an die historische Altstadt und ist geprägt durch die zur Gründerzeit entstandenen Gebäude und die Bauten im Jugendstil. Die Innenstadt verlor während des Sozialismus an Bedeutung, da sie zum einen unansehnlich wurde und zum anderen durch neu erschlossene Gebiete, wie Weinhübel, auch ihre zentrale Lage verlor. Erst durch die Entstehung des Plattenbauviertels im Stadtteil Königshufen wurde sie wieder ins Zentrum gerückt und erlebte einen kleinen Aufschwung. Nachdem wir uns diese Wohngegend genauestens betrachtet hatten, gingen wir weiter Richtung Innenstadt. Dorthin durchquerten wir die Straßburg Passage, eine kleine überdachte Einkaufsstraße, mit kleinen Läden wie einem Frisör, einem Schmuckladen und weiteren kleinen Bekleidungs-Läden. Erstaunlicherweise war diese kleine Passage besser besucht, als die Fußgängerzone. Der untere Teil der Berliner Straße ist heute die Hauptfußgängerzone von Görlitz. Nicht weit von hier liegt das Görlitzer Warenhaus, eines der wenigen erhaltenen Kaufhäuser der Vorkriegszeit in Deutschland. Es wurde bis zur Schließung 2009 von der Hetrie GmbH betrieben und war das einzige Kaufhaus dieser Kette ohne Rolltreppe. Hinter dem historischen Kaufhaus befindet sich das City-Center Frauentor, welches Standort vieler Läden ist. Der erhoffte Erfolg des Centers blieb bislang allerdings aus. Weiter ging es zur Obermarkt, wo wir uns den Balkon ansahen, wo einst Napoleon stand (20.August 1813).Das Barockhaus Obermarkt 29, auch als Napoleon-Haus oder Nostitzsches Haus bekannt, gilt als der bedeutendste Barockbau auf dem Platz Neben Napoleon, dem das Haus seinen Beinamen verdankt, sollen laut einer Tafel am Haus auch August der Starke, der russische Zar Alexander I. Und Friedrich Wilhelm III. dort geweilt haben. Als nächstes gelangten wir zum Gästehaus mit dem Flüsterbogen, der neben dem Rathaus von Görlitz sich befindet. Von dort aus ging es weiter zur beeindruckenden Peterskirche mit der sehenswerten Sonnenorgel von 1703. Dort hielten wir uns allerdings nicht längere Zeit auf und gingen so weiter runter zur Papst-Johannes-Paul-II.- Brücke, zur sogenannten Stadtbrücke, die über die Lausitzer Neiße führt und der Grenzübergang zwischen Görlitz und der polnischen Nachbarstadt Zgorzelec ist. Als wir über die Neiße, auf die polnische Grenze gingen, konnte man den Unterschied zwischen Görlitz und der polnischen Stadt gut erkennen. Die Häuser in Polen waren alle sehr heruntergekommen und noch im Sanierungsbau, während auf der anderen Seite in Görlitz schon alle Häuser fertig Saniert waren. Bei den Häusern in Polen wurden nur die Dächer und die Fensterrahmen neu saniert, dies konnte man von außen sehr gut erkennen. Diese Sanierungsarbeiten auf der polnischen Seite sind schon sehr lange in Gange, jedoch fehlt Polen das Geld, um alle Häuser gleichzeitig zu Sanieren. Nach der Besichtigung in Polen, sahen wir uns den 15. Meridian an. Von dort aus fuhren wir auf die „Landeskrone“ .Der Hausberg der Stadt Görlitz. Wir gingen den etwa 420 Meter hohen Berg hoch, der von vulkanischen Ursprung ist , und hatten einen weiten Ausblick auf die Stadt Görlitz und der näheren Umgebung.

 

Als Fazit dieser Exkursion kann man sagen , dass Görlitz sich sehr bemüht , durch die vielen Sanierungsarbeiten , durch die große Innen- und Altstadt und durch die Kultur, die Stadt wieder interessanter für junge Familien und allgemein jüngeren Leuten zu machen. In den letzten Jahren ist viel passiert in Görlitz. Es wurde erkannt, dass etwas getan werden muss, um neue Altersgruppen anzulocken. Ob dies Funktionieren wird, wird man in den nächsten Jahren sehen.

 

Anna-Maria Mehnert und Annika Görnt

tl_files/immanuel-kant-gymnasium/icons/memo.png   Hier geht's zur Präsentation

Exkursion zur Europastadt Görlitz 2010

Am 7.Oktober hat unserer Erdkunde Grundkurs 11 mit Frau Hille, zusammen mit dem Geo-Leistungskurs 12  von Frau Kremke, eine Exkursion in die Europastadt Görlitz unternommen. Unsere vielen neuen Eindrücke haben wir für Sie mit Bildern und Texten aufbereitet:

Teltow, 7. Oktober 2010

zum Bericht tl_files/immanuel-kant-gymnasium/icons/memo.png

 

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