Die 10a auf Sprachreise in ROM

geschrieben am: 06.11.2017 11:18

Vom 18. – 22. September sind wir, also die Klasse 10a, in Begleitung von Frau Dr. Kolende und Herrn Jagst zur Bildungsreise nach Rom geflogen. Montagnachmittag flogen wir mit Airberlin nach Rom. Nach einem langen Anreisetag konnten wir dann endlich  (viel zu spät) ins Bett fallen. Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, suchten wir zunächst einen Supermarkt auf, um für die nächste Zeit gut versorgt zu sein.  Danach wir mit Bussen in das Zentrum Roms. Dort wurden wir dann von einer sehr freundlichen Reiseführerin begrüßt.

Wir besichtigten u.a. das Standbild des Marc Aurel, das Forum Romanum, das Kolosseum und vieles mehr. Am Ende des Tages fühlte es sich so an, als ob wir das gesamte antike Rom abgelaufen hätten. Dem war aber offensichtlich nicht so, es waren nämlich laut der Fitnessarmbanduhr von Herrn Jagst nur 14 km. Sehr müde fielen wir am Abend ins Bett, um dann am nächsten Tag mit Ausnahme von zwei erkrankten Schülern sehr früh nach Ostia Antica aufzubrechen. Ostia Antica, ungefähr zwei Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Zentrum entfernt, war eine sehr große Hafenstadt am Rande von Rom. Sie ist heute eine antike Ausgrabungsstätte und für Touristen zugänglich. Mit der Führerin des Vortages machten wir uns bei schönstem Wetter zur Erkundung der Stadt auf. Die Häuser und Gebäude waren größtenteils sehr gut erhalten und wir konnten sogar eine antike Toilette betrachten (nicht benutzen!). Gegen Nachmittag waren wir dann auch schon wieder im Camp und ließen den Tag am Pool und bei McDonalds ausklingen. Diese Ruhepause haben wir definitiv gebraucht, denn der nächste und letzte Tag würde der anstrengendste werden. Wir fuhren morgens wieder in das Zentrum Roms, um uns dort die Ara Pacis, das Augustusmausoleum, die Engelsburg und die Engelsbrücke anzusehen und Vorträge unserer Mitschüler darüber anzuhören. Gegen Mittag sind wir dann in ein anderes Land gereist - und zwar in das kleinste Land der Welt. Die Rede ist natürlich vom Vatikanstaat. Die Führung dort begann etwa um ein Uhr und sollte laut dem Museumsführer vier Stunden später enden. Trotz der vielen Touristen und der erbarmungslosen Sonne war die Führung ganz interessant.  Wir spürten, dass der Erklärer wohl ein überzeugter „Fan“ des italienischen Malers und Bildhauers Michelangelo ist, wie er uns über eine halbe Stunde lang erzählte. In der Sixtinischen Kapelle konnte man die Massen an Touristen nochmal besonders spüren, da man dort praktisch mit jedem von ihnen Körperkontakt hatte, was ein wenig Übelkeit bei einigen  Mitschülern verursachte. Nach der langen und anstrengenden Führung hatten wir dann Gelegenheit, Rom allein zu erkunden. Der letzte Abend im Camp war dann nochmal sehr schön. Am Freitag ging es dann nur noch ans Kofferpacken und nach Hause, um die Füße hochzulegen, denn es war zwar eine sehr schöne, aber auch anstrengende Reise.

Emily Kidd  (Schülerin der Klasse 10 a)

 

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